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| Die Berufe |
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| In der zahnärztlichen Praxis gibt es verschiedene
Berufe, die alle Hand in Hand arbeiten. Falls Sie sich interessieren
hier einige Informationen über alle Berufe: |
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Die Dentalassistentin
(=zahnmedizinische Assistentin oder"Gehilfin") |
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Die Dentalassistentin ist die engste Mitarbeiterin
des Zahnarztes. Sie assistiert ihm bei der Behandlung
der Patienten, reicht ihm das richtige Instrument im
richtigen Zeitpunkt zu und entfernt mit der Absauganlage
Wasser, Speichel und Splitter, die beim Bohren entstehen.
Sie bereitet Zahnfüllungen vor, mischt aus verschiedenen
Substanzen Pasten für Kieferabdrücke und hilft
bei operativen Eingriffen im Mund. Ihre Arbeit im Sprechzimmer
schliesst ausserdem die Reinigung, das Desinfizieren,
Sterilisieren und Pflegen der täglich gebrauchten
Instrumente, Geräte und Apparate ein.
Die Dentalassistentin führt aber auch die Agenda,
beantwortet Telefonanrufe und nimmt Personalien auf,
verwaltet die Patientenkartei, vereinbart Behandlungstermine,
füllt Versicherungsformulare aus und erledigt Schreib-
und Buchhaltungsarbeiten.
Je nach Art und Grösse der Praxis können die
Tätigkeiten der Dentalassistentin unterschiedliche
Schwerpunkte aufweisen oder nur bestimmte Einzelaufgaben
im Rahmen des gesamten Arbeitsvolumens umfassen.
Ausbildung:
Die Lehrzeit beträgt 3 Jahre und ist eidgenössisch
anerkannt. Als Schulbildung ist die Bezirksschule oder
Sekundarschule notwendig. Ein Welschlandjahr ist von
Vorteil.
Weitere Informationen erhalten Sie über
www.svda.ch |
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Die Dentalhygienikerin |
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Der Beruf der Dentalhygienikerin gehört in die
Kategorie der medizinisch-therapeutischen Berufe.
Die Aufgabe der Dentalhygienikerin im modernen zahnmedizinischen
Team besteht zur Hauptsache in der Verhütung und
Behandlung von Zahnbetterkrankungen (Parodontitis).
Durch gezielte Prophylaxe wird die Gesunderhaltung von
Zahn und Zahnhalteapparat gewährleistet. Ihre Tätigkeiten
haben nicht nur einen grossen Einfluss auf die Gesunderhaltung
der Zähne, sondern auch auf die allgemeine Gesundheit.
Neben klinisch- praktischer Arbeit vorwiegend in Privatpraxen
hat sie auch die Möglichkeit
sich in den Dienst der Öffentlichkeit zu stellen,
z.B. als Beraterin im Gesundheitsdienst, bei
Prophylaxe-Aktionen in Schulen, Spitälern, Ausstellungen
etc. oder bei der Erstellung von
Prophylaxe- Programmen für Pflegepersonal, Mütterberatungsstellen,
etc.
Ausbildung:
Die Voraussetzungen für diesen Beruf sind:
Vollendetes 18. Altersjahr, bestanden Eignungsprüfung
und eine Berufslehre (von Vorteil als Dentalassistentin)
oder ein Mittelschulabschluss. Die Ausbildung dauert
3 Jahre.
Weitere Informationen erhalten Sie über
www.dentalhygienists.ch |
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Die Prophylaxeassistentin |
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Die Prophylaxeassistentin erkennt die Mundhygieneprobleme
der Patienten, motiviert und instruiert sie und erarbeitet
ein wirkungsvolles Mundhygieneprogramm. Sie kennt Mittel
und Methoden einer professionellen Zahnreinigung, entfernt
Beläge oberhalb des Zahnfleisches und berät
die Patienten.
Die Prophylaxeassistentin arbeitet hauptsächlich
in Privatpraxen, aber auch in Heimen und Zahnkliniken.
Sie kann teilweise als Dentalassistentin und teilweise
als Prophylaxeassistentin tätig sein.
Ausbildung:
Für den Beruf der Prophylaxeassistentin gibt es
keine Berufslehre, es ist eine Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeit
nach der dreijährigen Lehre als Dentalassistentin.
Voraussetzung für die Aufnahmeprüfung ist,
mindestens ein Jahr lang als Dentalassistentin gearbeitet
zu haben.
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Die Dentalsekretärin |
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Die Dentalsekretärin entlastet ihren Chef in fast
allen nicht-zahnmedizinischen Arbeiten. Sie beherrscht
das Informatik-System und erledigt die ganze Korrespondenz,
weiss den Zahnarzttarif korrekt anzuwenden und verwaltet
das gesamte Rechnungswesen. Sie bestreitet das Personalwesen
inkl. Versicherungen, bildet Lehrtöchter aus und
verwaltet das Material- und Medikamentenlager.
Ausbildung:
Um zu den Kursen zugelassen zu werden, muss mindestens
ein Jahr lang als Dentalassistentin gearbeitet werden.
Die Kurse dauern mindestens acht Monate.
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Der Zahnarzt: |
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Zahnarzt ist ein äusserst vielfältiger und
interessanter Beruf. Als Zahnarzt ist man in Personalunion
Arbeiter, Personalchef, Hauswart, Materialverwalter,
Buchhalter, Sekretärin und schliesslich auch ein
kleiner Unternehmer. Man muss sich als Ingenieur, Designer
und Konstrukteur genauso wie auch als Arzt und Psychiater
zu betätigen wissen.
Ausbildung:
Nach dem Kindergarten geht man so lange zur Schule,
bis man die Matur geschafft hat. Eine, die für
das Medizinstudium berechtigt, denn jetzt schreibt man
sich an der Universität ein, und zwar an der medizinischen
Fakultät.
Hier beginnen Medizin- und Zahnmedizin-Studenten die
Grundausbildung gemeinsam. Nach dem Bestehen von zwei
Vorprüfungen folgt im 3. Studienjahr die spezifisch
zahnmedizinische Ausbildung. An Simulatoren werden alle
Eingriffe erlernt und geübt, bevor im 4. und 5.
Studienjahr die meiste Zeit direkt an Patienten gearbeitet
wird.
Das Studium wird mit dem Staasexamen abgeschlossen.
Weitere Informationen erhalten Sie über
http://dent.unibe.ch |
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Der Patient |
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Um
ein perfekter Zahnarzt-Patient zu werden, kann ich Ihnen
nur das ausgezeichnete Büchlein "...spülen
bitte" von Thomas Bastian aus dem Verlag Krebs AG
in Basel empfehlen. Viel Vergnügen ! Es lohnt ich
wirklich... !!! |
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